um Oktober 1904
Die deutschen Siedler fordern die Entwaffnung der Nama
Deutsch-Südwestafrika * Die Kämpfe verlagern sich nun in den Süden des Schutzgebietes, wo die Witbooi-Nama aus ähnlichen Gründen wie die Herero den Krieg beginnen. Die Nama werden schon damals abwertend als „Hottentotten“ bezeichnet.
Ausschlaggebend für die Nama ist die Forderung der deutschen Siedler, nun, nachdem sich starke Truppen im Land befinden, auch die Nama zu entwaffnen und endgültig zu unterwerfen.
Allerdings unterscheidet sich die Kriegsführung der Nama von der der Herero, dass sie in kleinen, für die deutschen Truppen nahezu unsichtbaren Gruppen agieren und einer Entscheidung im offenen Kampf ganz bewusst ausweichen. Dieser Guerillakrieg zermürbt die wesentlich besser ausgerüsteten deutschen Soldaten auf Dauer.