Georg Schobinger kauft den Platner-Hammer und das Haßlang-Schloss
Au * Der Münchner Bürgermeister Georg Schobinger kauft den Platner-Hammer und das Haßlang-Schlösschen an der heutigen Lilienstraße. Er gibt seiner Neuerwerbung den Namen Wageck.
Au * Der Münchner Bürgermeister Georg Schobinger kauft den Platner-Hammer und das Haßlang-Schlösschen an der heutigen Lilienstraße. Er gibt seiner Neuerwerbung den Namen Wageck.
Au * Georg Schobinger lässt Wageck an der Lilienstraße durch zusätzliche Zahlungen zu einem Edelsitz erheben.
Au * Anna Maria Cammerloherin erreicht die Erhebung des Edelsitzes Wageck zur Hofmark Wageck. Sie lässt die Mühle zu einer zweigängigen Mahlmühle, die später sogar zur sechsgängigen aufgestockt wird, ausbauen.
Sie fährt zur Schranne, kaufte Getreide und bringt das Mehl wieder in die Stadt. Diese Handlung zieht heftige Beschwerden der städtischen Müller nach sich, „weil diese Concurrenzmacherei sie [die städtischen Müller] mit Weib und Kind an den Bettelstab bringe“.
Au * Nach dem Tod der aktiven Freiin von Cammerloher geht das Geschäft stark zurück, mit der Mühle ging’s abwärts. Zum Glück kauft der Staat im Jahr 1682 einen großen Platz von Wageck für den Fabrikbau des „Wollwerck-Hauß“ an.