Gustav Landauers positive Bilanz zu den Räteorganisationen
München * Gustav Landauer zieht eine positive Bilanz zur Tätigkeit der Räteorganisationen:
„Da handelt es sich vor allen Dingen um die Umstellung der Kriegswirtschaft in die Friedenswirtschaft. Zum Beispiel hat der Zentralarbeiterrat wesentlich dabei mitgewirkt, […]
- dass die Alliiertenwerkstätten sofort in Friedenswerkstätten, in Werkstätten zur Herstellung von Waggons und Lokomotivteilen umgewandelt werden.
- Es ist eine sofortige Einstellung der Rüstungsbetriebe durchgesetzt worden. Wir haben aber dafür gesorgt und daran mitgearbeitet, dass eine vierwöchige Kündigungsfrist mit voller Bezahlung der Arbeitslosenunterstützung inngehalten werden musste.
Wir haben […] mitgearbeitet
- an der Versorgung Bayerns mit Kohle,
- an der Verstaatlichung des Lastkraftwagenverkehrs, […]
- dass Wagen, Pferde, Vieh, Gerät aller Art bei uns im Lande bleibt und vor allen Dingen von unseren Produzenten und von unseren Bauern verwertet wird,
- an der Durchführung der 44-Stunden-Woche mit freiem Samstagnachmittag.“