Das Panorama an der Theresienstraße 78 wird eröffnet
München-Maxvorstadt * Das Panorama an der Theresienstraße 78 wird eröffnet.
München-Maxvorstadt * Das Panorama an der Theresienstraße 78 wird eröffnet.
München-Ludwigsvorstadt * Das Panorama an der Goethestraße 45 wird eröffnet.
München-Ludwigsvorstadt * Das Panorama in der Theresienhöhe 2a, zwischen Hacker- und Bavariakeller, wird eröffnet.
München - Berlin * Ernst Philipp Fleischer erschafft das Gemälde „Schichtwechsel beim Bau des Gotthardtunnels“, das in München und Berlin ausgestellt wird und das sich heute in der Nationalgalerie Berlin befindet. Dieses Werk gilt als Auslöser für die späteren Panorama-Aufträge, die er von englischen und schottischen Gesellschaften erhält.
Schottland * Ernst Philipp Fleischer reist nach Schottland, um dort ein Jahr lang Terrainaufnahmen für das Panorama „Battle of Bannockburn“ anzufertigen.
München - Glasgow * Das Panoramengemälde „Battle of Bannockburn“ malt Ernst Philipp Fleischer bis zum 31. März 1888 im Panorama-Atelier an der Schwabinger Landstraße. Es wird anschließend nach Glasgow verschifft, wo man den Vordergrund gestaltetet.
München - Glasgow * Ernst Philipp Fleischer malt das Panoramengemälde „Battle of Omdurman“ für das Grand National Panorama in Glasgow.
München - London * Ernst Philipp Fleischer malt im Panorama-Atelier an der Schwabinger Landstraße „Battle of Waterloo“ - ein 118 × 15 Meter großes Rundgemälde für das Panorama am Ashley Place in London.
München - Manchester * Ernst Philipp Fleischer malt in nur drei Monaten im Panorama-Atelier an der Schwabinger Landstraße das Panoramengemälde „Battle of Trafalgar“ für Manchester - ein 113 × 14,3 Meter großes Gemälde. Es wird später in Edinburgh, auf der Royal Naval Exhibition in Chelsea und im Panorama-Gebäude in Frankfurt gezeigt.
München * Ernst Philipp Fleischer malt im Panorama-Atelier an der Schwabinger Landstraße das Panorama „Neapel und der Vesuv“.
München - Berlin * Ernst Philipp Fleischer malt im Panorama-Atelier an der Schwabinger Landstraße die „Hohenzollern-Galerie“ für Berlin. Dieses Werk zeigt 1.200 Persönlichkeiten aus der Geschichte der Hohenzollern.
München-Ludwigsvorstadt * Das Panorama an der Goethestraße 45 wird abgerissen.
München - Wien * Ernst Philipp Fleischer malt für die Wiener Rundgemälde-Gesellschaft im Panorama-Atelier an der Schwabinger Landstraße das ähnlich wie die „Hohenzollern-Galerie“ konzipierte „Kaiser-Franz-Joseph-Rundgemälde“.
München-Maxvorstadt * Das Panorama an der Theresienstraße 78 wird abgerissen.
München * Friedrich August von Kaulbach bestätigt Ernst Philipp Fleischer schriftlich, er habe in den vergangenen Jahren häufig mit den „Fleischer-Farben“ gearbeitet und sei von deren Unveränderlichkeit und Haltbarkeit vollständig überzeugt. Er könne sie daher allen Kollegen empfehlen.
Fleischer vertrieb seine nach ihm benannten Malmaterialien mit großem kommerziellen Erfolg. Durch die Erlöse aus seinen Panoramagemälden sowie aus der Vermarktung der von ihm entwickelten Künstler-Ölfarben erlangte er - zusätzlich zu den Einkünften aus dem Familienunternehmen - ein beträchtliches Vermögen.
München-Ludwigsvorstadt * Das Panorama an der Theresienhöhe 2a brennt ab.
München-Untergiesing * Mit dem Umbau des Luftschutzbunkers an der Claude-Lorrain-Straße wird begonnen. Zunächst müssen die dicken Bunkerwände bis auf ein Betonskelett abgetragen, die Wandstärke mit einer Betonfräse von 2,40 auf 1,20 Meter halbiert, neue Decken eingezogen und die Haustechnik installiert werden.
Dank raumhoher Fensterfronten ist es dort jetzt hell und freundlich, wo bis vor Kurzem nur durch schmale Schlitze schwaches Tageslicht eindrang. Alleine die Umbaukosten erfordern einen Finanzaufwand von 1,6 Millionen Euro.
Jede Wohneinheit des inzwischen sechsstöckigen Gebäudes besteht aus 120 bis 130 Quadratmetern.
Die beiden oberen Stockwerke, die das Architekten-Team - auch um den Kostendruck zu mindern - auf den ursprünglich vierstöckigen Bunker gesetzt hat, bestehen sogar komplett aus einer Glas- und Stahlkonstruktion. Nichts behindert in diesen Luxus-Lofts den Panoramablick auf die Isarauen und die Silhouette der Innenstadt.
Obergiesing * Der Brauereibetrieb im Giesinger Bräu in der Martin-Luther-Straße 2, direkt gegenüber der Heilig-Kreuz-Kirche, nimmt seine Tätigkeit auf. Die Giesinger Brauer schreiben mit dem Bauvorhaben ein Stück Münchner Biergeschichte. Am neuen Standort kann die Kapazität bereits in der ersten Ausbaustufe auf 5.000 Hektoliter pro Jahr gesteigert werden. Das Gebäude gehört den Stadtwerken, die Brauer ziehen als Mieter ein.
2,8 Millionen Euro investierte der Giesinger Bräu in sein neues Brauhaus. Das neue Brauhaus samt Bierstüberl und Freischankfläche breitet sich auf einer Fläche von 600 Quadratmetern aus. Die Gäste im 60 Plätze fassenden Bräustüberl können durch ein riesiges Panoramafenster in die Brauerei und die Flaschenabfüllanlage schauen.
In zwei weiteren Schritten soll danach die Braukapazität auf bis zu 13.000 Hektoliter jährlich erhöht werden. Eine erhöhte Freischankfläche, sowie eine Rampe, über die Lkw Malz liefern und das Bier für die Getränkemärkte abholen können, ergänzen den Braubetrieb. Am neuen Ort ist genügend Platz für Fassbier. Bisher füllte die Brauerei ihr Bier vor allem in Flaschen ab.