Münchner Zeitensprünge
2000
0 Chronik 2026
1888
Der kleine Sitzungssaal wird von Wilhelm von Lindenschmitt gestaltet

München-Graggenau * Der kleinere Sitzungssaal für den Magistrat im Neuen Rathaus wird von Wilhelm von Lindenschmitt mit einem Fresko ausgeschmückt. Es zeigt eine „Monachia“, die von König Ludwig I. gekrönt wird. Man wollte damit „pflichtschuldig“ daran erinnern, dass München „seinen Aufstieg zu einer erstrangigen Kunststadt Europas alleine dem Bauwillen und dem Sammlungseifer dieses Regenten zu verdanken hatte“.

1993
Die Deutsche Eiche soll entkernt und gewinnbringend genutzt werden

München-Isarvorstadt * Das Haus in der Reichenbachstraße 13, in dem sich die Deutsche Eiche befindet, soll „entkernt“ und gewerblich gewinnbringend gestaltet werden. Nach weltweiten Protesten trennt sich die Grund- und Hausbesitzerin Monachia von der „problematischen Immobilie“.

Dietmar Holzapfel, sein Vater Nicki Holzapfel und Dietmars Partner Josef Sattler kaufen gemeinsam die heruntergekommene und renovieungsbedürftige Deutsche Eiche. 

20. September 2004
Die Allegorie Monachia im Großen Rathaussaal wird wieder eingeweiht

München-Graggenau * Carl von Pilotys Monumentalgemälde „Allegorie Monachia“ im Großen Rathaussaal wird wieder eingeweiht. Das überdimensionierte Bild entstand 1879 und misst 15,30 mal 4,60 Meter. Es zeigt 128 Personen der Münchner Stadtgeschichte, unter deutlicher Vernachlässigung des Wittelsbacher Herrscherhauses. Das Bild ruhte viele Jahre im Depot.