Der Hexenbischof Marquard II. vom Berg regiert im Hochstift Augsburg
Augsburg * Der als Hexenbischof bekannte Marquard II. vom Berg regiert im Hochstift Augsburg als Bischof. Er behält gleichzeitig sein Bischofs-Amt in Bamberg.
Augsburg * Der als Hexenbischof bekannte Marquard II. vom Berg regiert im Hochstift Augsburg als Bischof. Er behält gleichzeitig sein Bischofs-Amt in Bamberg.
Oberstdorf * In dem zum Hochstift Augsburg gehörenden Oberstdorf werden zwischen 1586 und 1587 etwa 25 Personen als Hexen verbrannt.
Dillingen * In dem zum Hochstift Augsburg gehörenden Dillingen gibt es zwischen 1587 und 1591 aufgrund der Hexenverfolgungen mindestens 17 weibliche Todesopfer.
Schwabmünchen * In dem zum Hochstift Augsburg gehörenden Schwabmünchen beginnen die Hexenverfolgungen, wo der als Hexenbischof bekannte Marquard II. vom Berg bald das Gefängnis erweitern lassen muss, um die Angeklagten unterzubringen. Hierher kommt der Biberacher Hexenspezialist Christoph Hiert. Das Ergebnis des bischöflichen Hexenwahns sind 27 Hinrichtungen.
Oberstdorf * In dem zum Hochstift Augsburg gehörenden Oberstdorf werden zwischen 1590 und 1592 noch einmal 68 Frauen als Hexen verbrannt.
Rettenberg * In dem zum Hochstift Augsburg gehörenden Pfleggericht Rettenberg werden 25 Hexen ermordet.
Augsburg * Bischof Heinrich V. von Knöringen erlässt ein entsprechendes Aberglaubens- und Hexenmandat für das Hochstift Augsburg. Sie alle stehen damit in einer Linie mit den fränkischen Bischöfen und den Fürsten in München sowie Köln und zählten zu den von Papst Urban VIII. so bezeichneten „Zelanten“.