Die Giesinger Mühle gehört dem Edelmann Ordendil
Untergiesing * Die Giesinger Mühle gehört dem Edelmann Ordendil, danach kommt sie an den Edlen von Ast.
Untergiesing * Die Giesinger Mühle gehört dem Edelmann Ordendil, danach kommt sie an den Edlen von Ast.
Untergiesing * Die Giesinger Mühle wird an das Prämonstratenser-Kloster Schäftlarn geschenkt. Sie bleibt bis zur Säkularisation - mit kurzen Unterbrechungen - im Eigentum des Klosters Schäftlarn, das die Mühle zum Leibgeding verpachtet.
Untergiesing * Die Giesinger Mühle liefert jährlich 11 Metzen Getreide, 30 Pfennig Regensburger Währung, 100 Eier und 10 Käse an das Kloster Schäftlarn.
Wann der Schrafnagel-Müller die Mühle seinen Besitz nennen kann, ist ungeklärt. Wahrscheinlich war dies schon im 14. Jahrhundert.
Untergiesing * Der Müller Oswalt Rueshaimer ist im Besitz der Giesinger Mühle „für drei Leben“, was soviel bedeutete, wie für die Lebenszeit von drei Familienangehörigen, hier: Vater, Mutter, Kind.
Untergiesing * Der Müller Kunz Hochstetter ist Besitzer der Giesinger Mühle.
Untergiesing * Die Familie Rampoger besitzt die Giesinger Mühle.
Untergiesing * Hanns Spätt ist Müller auf der „Giesinger Mühle“.
Untergiesing * Hans Spätts Sohn Georg betreibt die Giesinger Mühle.
Untergiesing * Vater und Sohn Schmid besitzen die Giesinger Mühle. Diesen folgen bis zum Jahr 1800 die Familien der Streicher, Brand und Loiblmayer.
Untergiesing * Mit der Säkularisation und der damit verbundenen Klosterauflösung wird der Kurfürstentum Baiern Eigentümer der Giesinger Mühle.
Untergiesing * Der Bayerische Staat verkauft die Giesinger Mühle an den Müller Simon Westermaier.
Untergiesing * Der Bankier und Besitzer der Untergiesinger Lederfabrik, Arnold von Eichthal, erwirbt das Schrafnagelmühle [= Giesinger Mühle] genannte Anwesen.
München - Untergiesing * Arnold von Eichthal stirbt. Sein Bruder, Simon von Eichthal, kauft die Giesinger Mühle den Erben um 57.000 Gulden ab.
Untergiesing * Simon von Eichthal erhält die Konzession zur Umwandlung der Giesinger Mühle in eine Kunstmühle.
Als solche bezeichnet man in der Mitte des 19. Jahrhunderts einen technisch voll automatisierten Mühlenbetrieb, bei dem der Transport des Getreides zu den Reinigungsmaschinen, den Schälmaschinen und den Spitzgängen, von diesen zu den Mahlgängen, Sortiermaschinen usw. durch mechanische Vorrichtungen in Gang gehalten wird und sämtliche Arbeiten vollautomatisch ablaufen.
München-Untergiesing * Die von dem Bayerischen Hofbankier Simon von Eichthal mitbegründete Bayerische Hypotheken- und Wechselbank ersteigert die Giesinger Mühle um 80.000 Mark,
München-Untergiesing * Die Giesinger Mühle gehört der Münchner Bäcker-Innung, deshalb der Name Bäcker-Kunstmühle. Sie kauft die Mühle „mit allem lebenden und toten Inventar“ für 482.000 Mark. Nach umfangreichen Umbauarbeiten kann die Mühle noch im gleichen Jahr als Bäcker-Kunstmühle der Bäcker-Innung München eröffnet werden.
Die Wasserkraft des Auer Mühlbachs erzeugt hier 200 PS. Die Turbine wird circa 50.000 Stunden im Jahr betrieben. Der Elektromotor leistet 50 PS und läuft an etwa 1.500 Stunden im Jahr. In dem vollautomatischen Mahlbetrieb gibt es zwei getrennte Mahlsysteme, in denen 2.995 Tonnen Roggen und 6.412 Tonnen Weizen, also eine Gesamtleistung von 9.407 Tonnen im Jahr, gemahlen werden können.