Der Orden der Frauen vom guten Hirten wird in Angers gegründet
Angers * Der Orden der Frauen vom guten Hirten wird in Angers, am Unterlauf der Loire, in Frankreich gegründet.
Angers * Der Orden der Frauen vom guten Hirten wird in Angers, am Unterlauf der Loire, in Frankreich gegründet.
Angers - Haidhausen * Die Generaloberin der Frauen vom guten Hirten, Marie de St. Jean David, wendet sich an König Ludwig I., um „diesen frommen Orden auch in dieses Land zu verpflanzen“.
Haidhausen * König Ludwig I. erteilt in einer Kabinetts-Order den Auftrag, dass die Frauen vom guten Hirten ihre Seelsorge in den Räumen des ehemaligen Haidhauser Preysing-Schlosses aufnehmen sollen.
Haidhausen * Die Frauen vom Guten Hirten kaufen - unterstützt von König Ludwig I. - das ehemalige Preysing-Schloss. Sie errichten auf dem Anwesen eine „Institution zum Zwecke der Besserung gefallener Mädchen, Frauen und Witwen, dann der Bewahrung der jungen schutzlosen weiblichen Unschuld vor Verführung“.
Haidhausen * Eine Spende König Ludwigs I. in Höhe von 10.000 Gulden und weitere Schenkungen und Sammlungen ermöglichen den Frauen vom guten Hirten in Haidhausen den Bau einer Klosterkirche und von zwei Wohngebäuden.
Haidhausen * Die Klosterinsassen des Ordens der Frauen vom guten Hirten feiern - nach dem Vorbild ihres französischen Mutterhauses - in Haidhausen die erste - freilich noch nicht öffentliche - Maiandacht.
Haidhausen * Die Wohngebäude der Frauen vom guten Hirten in Haidhausen können bezogen werden. Die Klosterkirche wird eingeweiht.
Haidhausen * Das alte Preysing-Schloss in Haidhausen wird angerissen. Die Steine werden für die Gruft des neuen Klostergebäudes der Frauen vom guten Hirten verwendet.
Haidhausen * Die selbstständige Gemeinde Haidhausen schließt mit dem Münchner Privatier Willibald Brodmann einen provisorischen Kaufvertrag für das Schlösschen Haidenau., um dort ein Krankenhaus zu erbauen. 9.200 Gulden soll das Anwesen kosten.
Doch gegen diese Pläne wehren sich die Frauen vom guten Hirten. Sie werden von König Ludwig I. unterstützt. Deshalb tritt der Nonnenorden mit Willibald Brodmann in Verhandlungen und überbietet das Preisgebot der Gemeinde Haidhausen um 800 Gulden. Das Schloss Haidenau wird danach umgehend abgerissen.
Haidhausen * Durch den Neubau der Frauen vom guten Hirten kann der Platz von bisher 140 Zöglingen um weitere 40 erhöht werden. Umfasste der Grund des Anwesens bisher 6 Tagwerk, so konnte er auf über 12 Tagwerk verdoppelt werden.
Haidhausen * Im Kloster der Frauen vom guten Hirten in Haidhausen gibt es 25 Chorschwestern, 25 Laienschwestern und vier Pförtnerinnen.
München-Haidhausen * Aus Dankbarkeit von der Cholera verschont worden zu sein, lassen die Frauen vom guten Hirten in Haidhausen eine aus Stein gehauene Madonna in ihrem Garten aufstellen.
München-Haidhausen * Mit dem Bau der Elisabethkirche in der Breisacher Straße wird begonnen. Dazu treten die Frauen vom guten Hirten einen Teil des Klostergartens ab.
Wegen der Beschränktheit des Bauplatzes steht die Kirche etwas zurückgesetzt von der Straße.
Nur der schlanke freistehende Turm wird zur Straße vorgeschoben, womit die beabsichtigte gute Sichtbarkeit erreicht wird. Der Turm nimmt auch die Transformatorenstation der Stadtwerke München auf.
Die Hallenkirche hat eine Länge von 32 und eine Breite von 25 Metern und besitzt am Altar eine Höhe von 17 Metern.
München-Haidhausen - München-Solln * Die Frauen vom Orden der guten Hirten ziehen nach Solln.
München-Haidhausen * Die Dominikanerinnen aus Niederviehbach starten mit achtzig Schülerinnen auf dem ehemaligen Areal der Frauen vom guten Hirten ins erste Schuljahr des Edith-Stein-Gymnasium.
In dem Katholischen Zentrum befinden sich neben dem Mädchengymnasium ein Internat, eine Fachoberschule für Sozialberufe, die Fachhochschule für Sozialpädagogik, ein Schwesternhaus und eine Mensa.