11. September 1933
Ein Denkmal für die Befreiung Münchens von den Räten
München * Der NS-Stadtrat Hans Zölberlein beantragt
- „ein Denkmal für die Befreiung Münchens vom Rätewahnsinn. [...]
- Zur dauernden Erinnerung an die geschichtlich bedeutsamen Maitage und
- als Dank für das Opfer des Lebens von über 200 Freikorpssoldaten“.
Der Münchner Stadtrat schreibt daraufhin einen Wettbewerb für eine „Erinnerungsstätte zum Gedenken an die Befreiung Münchens 1919“ aus. Diese soll am Ostrand der Ramersdorfer Muster-Siedlung aufgestellt werden und die über Ramersdorf ankommenden Autobahnbenutzer begrüßen. Doch der für Ramersdorf geplante „Autofahrerschreck“ kommt nicht zur Aufstellung, dafür wird Giesing - aufgrund seiner „linken“ Vergangenheit - vom Nazi-Stadtrat als Standort für ein Freikorps-Denkmal auserkoren.