Der Italiener Luigi Tambosi kommt nach München
München-Angerviertel * Der Italiener Luigi Tambosi kommt nach München und wohnt zunächst beim Weinwirt Johann Balthasar Michel in der Rosengasse.
München-Angerviertel * Der Italiener Luigi Tambosi kommt nach München und wohnt zunächst beim Weinwirt Johann Balthasar Michel in der Rosengasse.
München-Graggenau * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verpachtet das Kaffeehaus an der Hofgartenmauer vor der Reitschule für 1.400 Gulden jährlichen Pachtschilling an den Italiener Luigi Tambosi.
Der bisherige Kaffeehaus-Besitzer Johann Nepomuk Schuster konnte zuvor die Zinsen für das von der Kurfürstin-Witwe geliehene Geld nicht mehr bezahlen.
München-Graggenau * Luigi Tambosi und die Kurfürstinwitwe Maria Leopoldine sind sich handelseinig. Er will ihr um 22.000 Gulden das Kaffeehaus an der Hofgartenmauer vor der Reitschule abkaufen. Dann erfahren sie, dass das Kaffeehaus abgerissen und in den Englischen Garten verlegt werden soll.
Die Niederlegung der Gebäude verzögert sich aber bis 1825. So lange bleibt Maria Leopoldine Eigentümerin und Luigi Tambosi Pächter des Kaffeehauses an der Hofgartenmauer vor der Reitschule.
München-Maxvorstadt * Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine verkauft die an Luigi Tambosi verpachtete „reale Kaffeeschenk- und Traiteurgerechtigkeit“ an den Hofbankier Simon von Eichthal und an den Architekten und Unternehmer Ulrich Himbsel.
München-Graggenau * Das Bazargebäude wird eröffnet.
München-Graggenau * Das bereits von Luigi Tambosi betriebene Hofgarten-Café geht um 30.000 Gulden von Simon von Eichthal und Ulrich Himpsel in dessen Eigentum über.