Münchner Zeitensprünge
2000
0 Chronik 2026
um 1750
Vorbereitung im väterlichen Brauhaus

Fischbach * Johann Georg Still, der Vater von Frater Barnabas Still, übt von 1750 bis 1770 in Fischbach das ehrsame Handwerk eines Bierbrauers aus. Er ist als Pächter des Gräflich Thürheimischen Brauhauses nachweisbar. 

Damit wird Valentin Stephan Still gut auf seine neue Aufgabe im Paulanerkloster - zunächst in Amberg, später dann in der Au - vorbereitet. In beiden Braustätten kann er seine im elterlichen Hause erworbenen Kenntnisse in einem größeren Umfang nutzbar machen und sicherlich auch noch erweitern. 

13. Juni 1792
Frater Barnabas Still und die klösterliche Zucht

Au * Bei der durch die Mitglieder des Geistlichen Rates im Paulanerkloster abgehaltenen Untersuchung über die klösterliche Zucht und den Wirkungen des für den Paulanerorden vorgeschriebenen sehr strengen Fastengebotes werden alle Klosterinsassen vernommen. Frater Barnabas Still kann dabei nur Angaben über das seiner Leitung unterstellte Bräuwesen machen. 

1795
Frater Barnabas Still stirbt mit 45 Jahren

Au * Frater Barnabas Still hat sich ein Magenleiden zugezogen, dem er im Alter von 45 Jahren, erliegt. Leider sind weder der genaue Todestag, noch die Stelle, wo er seine letzte Ruhe fand, zu ermitteln. 

1808
Der Name „Salvator“ für ein Starkbier

Au * Der Name „Salvator“ wird gerne vom „Sankt-Vater-Bier“ der Paulaner-Mönche abgeleitet, doch weder vom Fastenbier noch vom Salvator ist zu ihrer Zeit die Rede. Der Name taucht erst im Jahr 1808, neun Jahre nach Aufhebung des Klosters, auf. 

In der Grundrezeptur bleibt das Frühjahrsstarkbier seit Frater Barnabas Stills Tagen unverändert. Somit hat das Salvatorbier ganz ohne Zweifel seine Wurzeln im Paulanerkloster in der Au.