Münchner Zeitensprünge
2000
0 Chronik 2026
1304
Die Missgunst gegen die Templer steigert sich immer mehr

Paris * Die Missgunst steigert sich immer mehr, nachdem der Templer-Orden ganz offiziell den Kampf gegen die Heiden aufgibt, der Großmeister sich ins damals schon als flott bekannte Paris zurückzieht und viele Tempelherren in ihrer Heimat, vor allem in Frankreich, wichtige Positionen bekleiden - allerdings ohne der französischen Krone Rechenschaft schuldig zu sein.

Die reichen und arroganten Templer, dieser Staat im Staat, stört den französischen König Philipp IV., den man den Schönen nennt. Er ist ein durchaus tüchtiger Herrscher, der etwas von der Macht versteht und deshalb weis, dass es Macht ohne Geld nicht gibt.

Doch gegen die gut ausgebildeten und disziplinierten Templer hat selbst der französische König militärisch nichts entgegenzusetzen. Außerdem untersteht der Orden direkt dem Papst, gegen dessen Willen er nichts unternehmen kann.

Februar 1308
Der Papst ist von der Unschuld der Tempelherren überzeugt

Avignon - Paris * Der Papst, der inzwischen von der Unschuld der Tempelherrenmüberzeugt ist, suspendiert die Vollmachten der Inquisitoren. Die inhaftierten Templer bleiben allerdings in den Gefängnissen des Königs. Auch wenn die Vernichtung des Templer-Ordensmvorerst fehlgeschlagen ist, so lässt König Philipp IV. dennoch nicht locker.

Mai 1308
Papst Clemens V. wird der Wille gebrochen

Poitiers * Papst Clemens V. wird bei der Zusammenkunft in Poitiers endgültig der Wille zum Widerstand genommen. Mit den führenden Templern, Jacques de Molay und Hugues de Pairaud, die in Chinon inhaftiert sind, trifft der Pontifex maximus nie zusammen, weshalb sie ihm auch nie ihre Sicht der Dinge erklären können. Deshalb beginnt der Papst allmählich selbst an der Unschuld der Tempelherren zu zweifeln und hebt die Suspension der Inquisitoren wieder auf.