Münchner Zeitensprünge
2000
0 Chronik 2026
1827
Herzog Max in Bayern sieht sich nach einem geeigneten Stadtpalast um

München-Graggenau * Offenbar will Graf Toerring das Adelspalais an der heutigen Residenzstraße 2 bereits in den 1820er-Jahren verkaufen. Denn als sich Herzog Max in Bayern nach einem geeigneten Stadtpalast umsieht, wird ihm von Klenze das gegenüber der entstehenden Königsresidenz gelegene Palais schmackhaft gemacht. Doch die Pläne des Herzogs zerschlagen sich.

1830
Robert von Langer schmückt das Herzog-Max-Palais

München-Maxvorstadt * Robert von Langer übernimmt seinen letzten öffentlichen Auftrag und schmückt das Herzog-Max-Palais mit Szenen aus der griechischen Mythologie aus.

Herzog Max in Bayern war der Vater der Kaiserin Elisabeth.

um 15. Juni 1838
Montgelas Sohn verkauft Stepperg an Herzog Max in Bayern

Bogenhausen * Kurz nach dem Tod von Graf Maximilian Joseph von Montgelas verkauft sein gleichnamiger Sohn den gesamten Bogenhausener Besitz an Herzog Max in Bayern, der auch „Zither-Maxl“ genannt wird. Dieser erwirbt zusätzlich weitere Grundstücke und vergrößert damit seinen Besitz. 

17. Mai 1839
Herzog Max in Bayern kauft das Anwesen Priel 1

Bogenhausen * Die Witwe Anna Schlutt und ihren Sohn Johann Baptist verkaufen die Immoblilie Priel 1 bei Bogenhausen an Herzog Max in Bayern („Zither-Maxl“). Dieser hat 1½ Jahre zuvor das Montgelas-Erbe in Bogenhausen erworben und erweitert jetzt durch Zukäufe seine Liegenschaft zum späteren Herzogpark.

5. Mai 1900
Die Firma Heilmann & Littmann bebaut den Herzogpark mit Villen

München-Bogenhausen * Zunächst verkauft Graf Maximilian Joseph von Montgelas gleichnamiger Sohn seine Bogenhausener Besitzungen an Herzog Max in Bayern. Über dessen Erben geht das Bauerwartungsland an die Terrain-Aktiengesellschaft Herzogpark München-Gern von Jakob Heilmann und Max Littmann. Unter der Bezeichnung Herzogpark wird es mit Villen für betuchte Münchner Bürger bebaut.