Münchner Zeitensprünge
2000
0 Chronik 2026
8. Februar 1908
Ludwig Greiner erfindet den „Skelett-Gigerl“

München * Karl Valentin lebt für 3 Monate beim Ehepaar Ludwig und Therese Greiner als Zimmerherr.

Sie bringen ihn auf die Straße des Erfolgs. Ludwig Greiner erfindet die neue Bühnenfigur, den „Skelett-Gigerl“; Therese Greiner näht ihm die hautengen und viel zu kurzen Klamotten, die sein ausgezehrtes, klapperdürres Gestell in unnachahmlicher Weise zur Geltung bringen.

17. März 1934
Karl Valentin beantragt die Konzession für sein „Panoptikum“

München-Ludwigsvorstadt * Karl Valentin beantragt die Konzession für sein „Panoptikum“ in den Kellerräumen des Hotels Wagner in der Sonnenstraße. 

  • Als Unternehmer gibt er an: „Karl Valentin (Fey) Schauspieler, Liesl Karlstadt (Wellano) Schauspielerin, Eduard Hammer Universitätsplastiker und Gebrüder Wagner, Besitzer des Hotels Wagner.
  • Die Illustrationen für das „Panoptikum“ fertigt Ludwig Greiner.
3. Mai 1956
Der Karl-Valentin-Erfinder Ludwig Greiner stirbt

München * Ludwig Greiner, der „Erfinder“ von Karl Valentin stirbt. Der Münchner Grafiker, Bühnenbildner und Theatermaler schuf zu fast allen Szenen Valentins Plakate und Zeichnungen. Sein Humor war höchst inspirierend. Zu allen Ideen Valentins hatte er die passenden Einfälle. Ein Leben lang befruchteten sich die beiden gegenseitig.