Der heilige Carl Borromäus wird in Castell Arona geboren
Castell Arona * Carlo Borromeo, der spätere Erzbischof von Mailand und Kirchenpatron in der Au, wird in Castell Arona geboren und schon früh für die geistliche Laufbahn bestimmt.
Castell Arona * Carlo Borromeo, der spätere Erzbischof von Mailand und Kirchenpatron in der Au, wird in Castell Arona geboren und schon früh für die geistliche Laufbahn bestimmt.
Rom * Carlo Borromeos Onkel. mütterlicherseits, Gianangelo Medici, wird zum Papst Pius IV. gewählt. Er beruft seinen Neffen, der soeben das Studium der Rechte in Pavia abgeschlossen hat, zu sich nach Rom, um ihn als päpstlichen Nepoten mit zahlreichen Ämtern und Einkünften zu versehen.
Nepotismus bezeichnet die Neffengunst, die - nicht nur - im Kirchenstaat seit der Zeit des Papstes Innocenz VIII. herrschte. Während der Zeit ihres Regiments ließen die päpstlichen Kirchenoberhäupter ihren Familien Ansehen und Reichtümer zukommen.
Rom * Der 21-jährige Carlo Borromeo wird von seinem Onkel, Papst Pius IV., zum Kardinal erhoben.
Mailand * Carlo Borromeo, der Erzbischof von Mailand, erhält seine Bischofsweihe.
Mailand * In Mailand bricht die Pest aus und fordert tausende Tote. Behörden und Adel fliehen teilweise aus der Stadt, um sich zu schützen. Die soziale Ordnung droht zusammenzubrechen: Versorgung, Pflege und religiöses Leben kommen weitgehend zum Erliegen.
Erzbischof Carlo Borromeo bleibt bewusst vor Ort, organisiert persönliche Krankenbesuche, spendet Sakramente an Sterbende, geht selbst in besonders betroffene Viertel und versteht das als Pflicht eines Bischofs gegenüber seiner Diözese. Das wird später als Zeichen pastoraler Verantwortung interpretiert und trägt entscheidend zu seinem Ruf als Heiliger bei.
Mailand * Der Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo stirbt im Alter von 46 Jahren.
Seine Vita zeichnet den Vertreter der Gegenreformation - in den Augen der baierischen Herzogsfamilie - geradezu für einen Kirchenpatron in der Au aus.
Rom * Der im Jahr 1584 verstorbene Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo wird heiliggesprochen, gerade einmal 26 Jahre nach dem Tod des Kirchenmannes.