Johann Theodor wird in das Kardinalskollegium aufgenommen
Rom-Vatikan * Papst Benedikt XIV. nimmt den Freisinger und Regensburger Fürstbischof Johann Theodor als „Kardinal in pectore“ [= unter Geheimhaltung] in das Kardinalskollegium auf.
Rom-Vatikan * Papst Benedikt XIV. nimmt den Freisinger und Regensburger Fürstbischof Johann Theodor als „Kardinal in pectore“ [= unter Geheimhaltung] in das Kardinalskollegium auf.
Lüttich * Papst Benedikt XIV. kürt den Freisinger, Regensburger und Lütticher Fürstbischof Johann Theodor zum Kardinal. Was zunächst wie eine Rangerhöhung aussieht, ist in Wirklichkeit das Karriere-Ende des an Macht und Einfluss Gefallen findenden baierischen Wittelsbachers. Denn kein noch so „handgesalbtes“ Domkapitel wird einen Kardinal zum Bischof küren. Das verbietet schon der Standesdünkel.
Johann Theodor geht deshalb als „Kardinal von Baiern“ in die Geschichte ein. Seine Zeit verbringt der Kardinalswürden- und Purpurträger bis zu seinem Lebensende in Lüttich.